Die Corona-Krise hat auch die tierhaltenden Einrichtungen in Rheinland-Pfalz stark getroffen. Tierheime und Zoos mussten durch die temporären Schließungen starke Einnahmeverluste bei dennoch laufenden Kosten verbuchen. Seit kurzem dürfen sie wieder öffnen und erhalten Futterkostenhilfen vom Land.

NEUWIED. Vor allem durch den fehlenden Publikumsverkehr stand der Neuwieder Zoo vor der Frage, wie er seinen Geschäftsbetrieb in der Zeit der Krise und darüber hinaus weiterhin führen kann. Ein wichtiger Schritt ist die seit kurzem wieder unter Auflagen ermöglichte Öffnung und die vonseiten des Landes erteilten Futter- und Arztkostenhilfen. Um sich ein Bild von der Lage vor Ort zu machen, war der Landtagsabgeordnete Sven Lefkowitz in Begleitung seiner Kollegin Nina Klinkel, der tierschutzpolitischen Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz, im Zoo Neuwied zu Gast.

Gemeinsam mit der Fraktionskollegin setzte sich Lefkowitz in den letzten Wochen intensiv bei der rheinland-pfälzischen Landesregierung und den Ministerien zur Verbesserung der Finanzierungssituation ein. Dass der jetzige Fortschritt erzielt werden konnte, freut den Neuwieder SPD-Politiker im Sinne eines nunmehr hoffentlich möglichst positiven Verlaufs für den Zoo und seine Besucher ganz besonders. Gleichsam macht er auf die noch immer belastende Problematik aufmerksam, die er im Austausch mit der Zooleitung um Direktor Mirko Thiel und Wirtschaftsberater Dieter Neuer nochmals vernehmen konnte: „Gemeinsam mit unserer tierschutzpolitischen Sprecherin Nina Klinkel habe ich mich dafür eingebracht, dass den Zoos in unserem Land spürbar geholfen wird. Mit den nun erreichten Maßnahmen konnte Wichtiges erreicht werden. Die Haupteinnahmequelle sind jedoch die Eintrittsgelder. Hier ist einer der besucherstärksten Monate des Jahres weggebrochen. Die hoffentlich ertragreichen Wiedereinnahmen bei dem aktuell einladenden Wetter sind nun ein wichtiger Beitrag für den weiteren Betrieb.“, so Lefkowitz.
Dabei führte neben den ergebnisreichen Anstrengungen der beiden Landespolitiker auch die Einsatzbereitschaft vieler Bürgerinnen und Bürger vor Ort zu großer Hilfe. „Viele Menschen zeigen private Anteilnahme und haben sich für eine Spende entschlossen. All den Unterstützern muss ein herzlicher Dank ausgesprochen werden.“, so Lefkowitz.

Für die Verbesserung der Situation möchte sich die SPD-Landtagsfraktion auch weiterhin einsetzen, wie Nina Klinkel ausführt: „Die Zoos stehen vor großen Herausforderungen. Den fehlenden Einnahmen stehen gleichbleibend hohe Ausgaben für Futter, Pflege und Betriebskosten entgegen. Kurzarbeit ist im Bereich der Tierpflege kaum möglich. Unsere Zoos leisten eine hervorragende Arbeit. Sie sind längst mehr als Freizeitorte. Der Zoo Neuwied als einer der wissenschaftlich geführten Zoos ist eine feste Institution des Artenschutzes und der Umweltbildung. Das darf nicht verloren gehen“.
„Ich freue mich, dass sich die Bemühungen in ersten Erfolg ausgezahlt haben. Wir werden weiter dort unterstützen, wo wir können“ unterstreicht Lefkowitz das gemeinsame Engagement mit seiner Kollegin. „Für unser Tierheim und den Zoo werde ich mich im Rahmen meiner Möglichkeiten weiter für Verbesserungen in der aktuell schwierigen Situation einsetzen“, so der SPD-Landtagsabgeordnete Sven Lefkowitz abschließend.

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„Beim Besuch im Zoo Neuwied vor Einführung der Maskenpflicht erhielten der Landtagsabgeordnete Sven Lefkowitz und seine Landtagskollegin Nina Klinkel (beide Mitte) bei der Zooleitung um Direktor Mirko Thiel (links) und Wirtschaftsberater Dieter Neuer (rechts) einen umfassenden Eindruck zur aktuellen Lage.“