Sven Lefkowitz

Ihr Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis 4 im rheinland-pfälzischen Landtag:
Stadt Neuwied, Verbandsgemeinde Puderbach und Verbandsgemeinde Dierdorf

Eindrücke von mir und meinem Engagement

 

Ich bin seit 1992 Mitglied in der SPD. Was hat mich damals zum Eintritt bewegt?

Ich war schon immer politisch interessiert. Irgendwann hatte ich den Punkt erreicht, an dem es mir nicht mehr ausreichte, nur über Politik zu diskutieren.  Ich wollte mich auch aktiv engagieren. Los ging es im Ortsverein, später dann bei den Jusos.

Als Landtagsabgeordneter vertrete ich meine Region auf Landesebene. Welche Themen und Ideen aus meinem Wahlkreis nehme ich mit nach Mainz?

Mit der Stadt Neuwied und den Verbandsgemeinden Dierdorf und Puderbach sind in meinem Wahlkreis sowohl der städtische als auch der ländliche Bereich vertreten. Die Landesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, gleichwertige Lebensverhältnisse in den Städten und auf dem Land zu schaffen. Das ist sicherlich auch in meinem Wahlkreis eine große Herausforderung. Daneben treibt mich das Thema demographischer Wandel um – auch wegen meiner früheren beruflichen Prägung in der Pflege. Es gibt im Landkreis tolle Initiativen zum Thema Älterwerden im Dorf. Die möchte ich gerne unterstützen.  Als Sozialdemokrat ist es mir zudem wichtig, in der aktuellen Diskussion um das Thema Klimaschutz auch die soziale Perspektive miteinzubringen. Hier spielt etwa der ÖPNV eine große Rolle – im ländlichen Raum und in der Stadt.

Als Abgeordneter für die Stadt Neuwied, die Verbandsgemeinde Puderbach sowie die Verbandsgemeinde Dierdorf bin ich Fredi Winter am 8. Juni 2019 in den rheinland-pfälzischen Landtag nachgefolgt. Was hat er mir mit auf den Weg gegeben?

Den Humor in der Politik nicht zu vergessen und immer „nah bei de Leut“  zu sein. Als Karnevalist durch und durch versteht er es wie kein zweiter, auch in der Politik ein Mensch wie du und ich zu bleiben. Auch ich habe vor etlichen Jahren zum Karneval gefunden. Das macht mir große Freunde und verbindet und bis heute.

Wie habe ich die ersten Wochen als Landtagsabgeordneter erlebt? Was hat mich überrascht?

Man gewinnt natürlich erst einmal ganz viele neue Eindrücke. Die Kolleginnen und Kollegen in meiner Fraktion haben mich sehr herzlich aufgenommen. In meiner ersten Plenarwoche ging es um ganz unterschiedliche Themen – von Telemedizin bis zum Drohneneinsatz im Weinbau. Neu war mir, dass die Abgeordneten im Landtag – anders als im Stadtrat – bei Abstimmungen über Gesetzesentwürfe  nicht nur per Handzeichen entscheiden, sondern dabei auch aufstehen müssen.

Ich habe eine Ausbildung zum Altenpfleger gemacht, zuletzt war ich Leiter einer Senioren-Residenz. Was sind aus meiner Sicht die größten Herausforderungen im Pflegebereich?

Wir brauchen dringend mehr Fachkräfte in der Pflege. Eine Frage ist, wie wir attraktive Arbeitsbedingungen schaffen können. Wie können sozialverträgliche und familienfreundliche Modelle aussehen, mit denen wir an 365 Tagen im Jahr, 24 Stunden am Tag eine qualitativ hochwertige Versorgung der alten und pflegebedürftigen Menschen gewährleisten können? Damit Menschen würdig älter werden können, brauchen wir neue und kreative Ideen. Da möchte auch ich meinen Beitrag leisten.

Wie hat mich die Arbeit in der Pflege als Politiker geprägt?

Ich bin ein eher ungeduldiger Mensch. Durch die Arbeit in der Pflege habe ich gelernt, wie wichtig Zuhören ist: Älteren Menschen, die uns unheimlich viel mit auf den Weg geben, Angehörigen, die sich um ihre kranken Eltern sorgen oder Kolleginnen und Kollegen, die täglich belastende Situationen erleben. Zuhören, abwägen und schließlich die richtige Entscheidung treffen: Das leitet mich auch als Politiker.

Welche Themen werde ich für die SPD-Fraktion schwerpunktmäßig bearbeiten?

Als Landtagsabgeordneter werde ich im Ausschuss für Soziales und Arbeit mitwirken. Außerdem werde ich für meine Fraktion in der Enquete-Kommission Tourismus sowie im Petitionsausschuss mitarbeiten. Stellvertretendes Mitglied bin ich im Ausschuss für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten, im Ausschuss für Wirtschaft und Verkehr sowie in der Strafvollzugskommission.

Aktuelles