Einen Einblick in die umfassenden Aufgaben der Feuerwehr Neuwied gab Wilfried Hausmann als Wehrleiter der Feuerwehr Neuwied sowie als Amtsleiter des städtischen Amtes für Feuer-, Hochwasser- und Katastrophenschutz dem SPD-Landtagsabgeordnete Sven Lefkowitz bei einem Informationsbesuch.

NEUWIED. Die Feuerwehr Neuwied besteht neben der ständigen Feuerwehrbereitschaft zusätzlich aus Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr und der Jugendfeuerwehr. Die Neuwieder Feuerwehr ist in das Amt 37 für Feuer-, Hochwasser- und Katastrophenschutz eingegliedert und übernimmt in diesem Bereich die Aufgaben des abwehrenden Brandschutzes, des vorbeugenden Brand- und Gefahrenschutzes, des Katastrophenschutzes einschließlich der Einsätze bei Hochwasser als Wasserwehr sowie des Zivilschutzes und der allgemeinen Hilfe. Um den Brandschutz für die etwa 65.000 Bürgerinnen und Bürger in Neuwied zu gewährleisten, beschäftigt die Feuerwehr eine Tagesbereitschaft aus hauptamtlichen Feuerwehrleuten, die bei Bedarf von ausgebildeten Mitarbeitern der Stadtwerke Neuwied unterstützt werden. Zudem ist die Neuwieder Feuerwehr für die Sicherheit von 13 Rheinkilometern zuständig.
„Die Feuerwehr ist ein immens wichtiger Bestandteil der Gesellschaft und wird leider von vielen als selbstverständlich angesehen. Durch diese Selbstverständlichkeit macht man sich meistens nur wenig Gedanken darüber, welche Aufgaben die Feuerwehr zum Schutze aller ausfüllt. Ebenso wenig, wie sie arbeitet und welchen Anstrengungen sie ausgesetzt ist“, betont Sven Lefkowitz. In dem gemeinsamen Gespräch mit Amts- und Wehrleiter Wilfried Hausmann ließ sich der SPD-Landtagsabgeordnete über die tägliche Arbeit und Herausforderungen informieren. So wurde sich beispielsweise über die Struktur der Feuerwehren, die Aufgabengebiete, typische Einsätze und die Jugendausbildung bei der Feuerwehr ausgetauscht. Ebenso darüber, wie es um die Feuerwehrausrüstung bestellt ist.
Besonders hervorgehoben wurde jedoch die Feuerwehtechnische Grundausbildung an der Ludwig-Erhard-Schule Neuwied (LES), die Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit bietet, hautnah die Bedeutung der Feuerwehrarbeit kennenzulernen. „Im nördlichen Rheinland-Pfalz ist dieses Schulfach ein ganz besonderes Angebot, das von den Schülerinnen und Schülern zu unserer Zufriedenheit sehr gut angenommen wird“, erzählt Hausmann. Die Feuerwehrtechnische Grundausbildung umfasst insgesamt 80 Unterrichtseinheiten. Der theoretische Unterricht dieses Faches findet in der LES statt, der praktische Teil bei der Feuerwehr Neuwied.
„Mit Wilfried Hausmann hat die Stadt Neuwied einen erfahrenen sowie engagierten Amts- und Wehrleiter, der sich stets für das Wohl der Feuerwehrleute und die Feuerwehr Neuwied sowie für den Schutz der Neuwieder Bürgerinnen und Bürger einsetzt. Der gemeinsame Austausch machte noch einmal deutlich, wie wichtig die Leistung unserer Feuerwehrleute ist. Dem oftmals auch lebensrettenden Einsatz gehört größter Respekt anerkannt. Der Beitrag für den Schutz und die Hilfe unserer Gesellschaft ist nicht entbehrlich. Im Sinne der vielen Feuerwehrleute in unserer Stadt muss sich dem immer wieder bewusst gemacht werden. Dass mit der Feuerwehrtechnischen Grundausbildung auch ein Feuerwehreigenes Schulfach an einer Neuwieder Schule angeboten wird, ist ebenso Ausdruck für den hohen Stellenwert, den die Feuerwehr bei uns in Neuwied einnimmt. Ich danke Herrn Hausmann für seine bedeutende Arbeit“, so der Landtagsabgeordnete Lefkowitz abschließend.

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Sven Lefkowitz (Mitte) gemeinsam mit Amts- und Wehrleiter Wilfried Hausmann (rechts) und Löschzugführer Christian Ross (links) bei seinem Informationsbesuch der Neuwieder Feuerwehr.