Die Impfungen gegen das neuartige Coronavirus laufen auch im Landkreises Neuwied schon seit Ende Dezember. Doch viele Menschen haben noch Fragen zur Impfung – zur Wirksamkeit, zu möglichen Nebenwirkungen und zur Sicherheit der Impfstoffe. Aber auch bezüglich der Abwicklung: Wann bekomme ich selbst – oder Menschen, die mir nahestehen – einen Termin? Muss ich selbst ins Impfzentrum nach Oberhonnefeld fahren, oder kann ich zu Hause geimpft werden? Und wann werden auch die Hausärzte in ihren Praxen Impfungen durchführen?

Der scheidende SPD-Landtagsabgeordnete Sven Lefkowitz stellte fest:

„Für das Jahr 2021 sind viele Hoffnungen mit der Impfung verbunden. Aber es gibt auch große Verunsicherungen. Gemeinsam mit Frau Dr. Anja Meurer möchte ich deshalb zur Klärung von Fragen beitragen.“

Am 13. Januar präsentierten die beiden in einer Online-Videokonferenz jede Menge Fakten zur Impfung – und stellten sich auch den Fragen der TeilnehmerInnen.

Um es möglichst vielen Menschen zu ermöglichen, an der Veranstaltung teilzunehmen, konnten Interessierte sich sowohl über das Internet als auch per Telefon in die Veranstaltung einwählen.

Zum Auftakt klärte Lefkowitz in einem Kurzvortrag über den bisherigen Ablauf der Impfungen auf: 36.500 Menschen in Rheinland-Pfalz hatten zu diesem Zeitpunkt bereits die erste Impfdosis erhalten. Um einen möglichst reibungslosen Ablauf zu gewährleisten wurde entschieden, dass die notwendige zweite Impfung unabhängig vom Impfstoff demnächst einheitlich 28 Tage nach der ersten erfolgen soll.  Nachdem in den ersten Pflegeeinrichtungen sowohl das Personal als auch die BewohnerInnen schon geimpft sind, starten die Impfungen jetzt auch für Menschen, die nicht in einer Einrichtung betreut werden. Bis Hausärzte vor Ort impfen können ist aber noch etwas Geduld nötig: Die derzeit verfügbaren Impfstoffe lassen das noch nicht zu.

Sehr anschaulich erklärte Frau Dr. Anja Meurer – Fachärztin für Allgemeinmedizin, Obfrau der Kreisärzteschaft Neuwied und Vorsitzende des Kreisgesundheitsforum Neuwied e.V. – im Anschluss die Besonderheiten der Erkrankung, die durch das neuartige Virus versursacht wird – und insbesondere die Unterschiede zur herkömmlichen Influenza (Grippe).

Beide Vorträge waren gut vorbereitet, und konnten viele Fragen beantworten. Dennoch gab es im Anschluss noch reichlich Redebedarf bei den Teilnehmern – der Erfahrungsbericht einer Frau, die bereits eine Covid19-Erkrankung überstanden hat, zog besonders viel Aufmerksamkeit auf sich.

Auch über die Anfahrt zum Impfzentrum in Oberhonnefeld wurde gesprochen: Für alle, die keine Möglichkeit haben selbst zum Impfzentrum zu fahren, wurden in vielen Gemeinden von Ehrenamtlern schon Fahrdienste organisiert. Insbesondere in der Kreisstadt besteht hier aber noch weiterer Bedarf. Die SPD springt in die Bresche: Wer den Fahrdienst der Partei nutzen will – oder ihn als ehrenamtlicher Fahrer unterstützen möchte – kann sich Montags von 13 bis 15 Uhr oder Dienstags von 14 bis 15 Uhr unter der Rufnummer 0171/537 52 03 direkt bei Sven Lefkowitz melden, oder eine Mail an info@spd-lanahorstmann.de schicken.

Daneben unterstützt das Wahlkreisbüro von Sven Lefkowitz weiter bei der Online-Registrierung. Wenn hier Unterstützung notwendig ist, kann man sich gerne auch weiterhin an das Büro unter den unten angegebenen Möglichkeiten wenden.

Frau Meurer und Sven Lefkowitz ziehen ein positives Fazit zur Veranstaltung – und hoffen, dass an den geplanten Folgetermine noch mehr Menschen teilnehmen. Der nächste wird voraussichtlich im Februar durchgeführt. Wer daran teilnehmen möchte, und frühzeitig informiert werden will, meldet sich über das Wahlkreisbüro an: wahlkreisbuero@sven-lefkowitz.de oder 02631 873-9007.