Jedes Kind soll bestmöglich gefördert werden. Die pädagogische Arbeit in den Bereichen Bildung, Erziehung, Integration, Teilhabe und Prävention ist ein wichtiger Bestandteil im Rahmen der Kinder- und Jugendförderung, auch außerhalb von Kindergarten und Schule. Der Landtagsabgeordnete Sven Lefkowitz besuchte kürzlich den „Treff am Ring“, der für interessierte Kinder und Jugendliche im Raiffeisenring im Stadtteil Heddesdorf zur Verfügung steht.

NEUWIED. Die Kooperationsgemeinschaft des Diakonischen Werks, der AWO, dem Bistum Trier, dem Lions Club Neuwied-Andernach und dem Kinder- und Jugendbüro Neuwied unterstützt und fördert der „Treff am Ring“ die interkulturelle und gesellschaftliche Teilhabe von Kindern, Jugendlichen und Familien. Dabei können die individuellen Leistungsstärken der Teilnehmenden erkannt und gemeinschaftlich ausgebaut werden. Um einen umfassenden Eindruck von der Arbeit vor Ort gewinnen zu können, traf sich der SPD-Landtagsabgeordnete Sven Lefkowitz kürzlich mit Diakonie-Geschäftsführerin Renate Schäning und dem für den Stadtteil Heddesdorf zuständigen Quartiersmanager Mario Seitz.

Das Angebot des Treffs ist breit gefächert, sodass es unter anderem vom offenen Spiel- und Bastelangebot, einer Theaterwerkstatt, der Spielekiste, einer Koch- oder Tanz-AG, über einen Kleiderbasar bis hin zum Elterncafé reicht. Ein besonderes Augenmerk ist dem Angebot der kostenfreien Hausaufgabenbetreuung gewidmet, bei der eine ungestörte und konzentrierte Lernumgebung geschaffen werden soll.

„Bei meinem Besuch vor Ort wurde mir erneut deutlich, dass hier eine wichtige und hervorragende Arbeit für die Kinder und Jugendlichen und damit auch für die Familien geleistet wird. Interessant sind auch die Anliegen, die an Quartiersmanager Mario Seitz herangetragen werden. Das Spektrum geht von Themen wie Verkehr, KiTa bis zur Möglichkeit einer Kur. Die Menschen kommen hier zum Gespräch und finden ein offenes Ohr“, so der Abgeordnete Lefkowitz.

Für das Quartiersmanagement, das das Zusammenleben der Menschen im Raiffeisenring und der Umgebung positiv gestalten möchte und auch mit zuständig für den „Treff am Ring“ ist, sei die Raumsituation noch nicht optimal, hier steht man aber vor einer Lösung, wie Lefkowitz berichtet wird. „Bei den Aufgaben, vor dem das Quartiersmanagement um Mario Seitz und der ‚Treff am Ring‘ steht, ist das Netzwerken für die erforderliche Arbeit enorm wichtig. In den vierteljährlich geplanten Stadtteilkonferenzen des Quartiersmanagement werden die Bewohnerinnen und Bewohner des Raiffeisenrings zudem die Möglichkeiten erhalten, Vorschläge zu machen, was sie sich für „den Ring“ wünschen und wie sie sich einbringen können. Hier bleibt Sven Lefkowitz im Gespräch und wird das Projekt weiter unterstützen.

Bild:

„(Ehrenamtliche Helferinnen gemeinsam mit Diakonie-Geschäftsführerin Renate Schäning (Mitte), Sven Lefkowitz und Quartiersmanager Mario Seits (rechts)“