Wissenschaftsminister Konrad Wolf hat den Bund heute aufgefordert, Studierenden in Folge der Corona-Pandemie einen erleichterten Zugang zum BAföG zu ermöglichen und einen Nothilfe-Fonds einzurichten. Dazu erklären der SPD Fraktionsvorsitzende Alexander Schweitzer und Johannes Klomann, hochschulpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion:

“Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise treffen insbesondere diejenigen Studierenden schwer, die ihren Lebensunterhalt aus eigener Kraft finanzieren müssen und keinen Anspruch auf Unterstützungsleistungen haben. Als SPD Fraktion unterstützen wir daher die Forderung von Wissenschaftsminister Konrad Wolf an Bundesbildungsministerin Anja Karliczek, betroffenen Studierenden einen unbürokratischen Zugang zum BAföG zu ermöglichen und bei den Studierendenwerken einen Nothilfe-Fonds aufzulegen. Es gilt, drohende soziale Ungleichheiten in Folge der Corona-Krise abzuwenden. Dazu gehört, dass sowohl der Zugang als auch die Weiterführung eines Studiums nicht vom Portemonnaie der Eltern abhängig sein darf. Viele Studierende sind jedoch in denjenigen Branchen beschäftigt, die nun den Corona-Auflagen unterliegen und haben ihre Einkommensgrundlage verloren. Bundesbildungsministerin Karliczek muss ihre Blockadehaltung endlich aufgeben und allen Studierenden einen unbürokratischen Zugang zu Corona-Hilfen ermöglichen.”