Zum heutigen Bildungsausschuss erklärt die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Bettina Brück: „Die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig hat heute im Bildungsausschuss erneut die Pandemie-Strategie der Landesregierung für Kitas und Schulen vorgestellt: Schon im Frühjahr des vergangenen Jahres hat die Landesregierung ein 3-Stufen-Konzept erarbeitet, das je nach Infektionsgeschehen flexibel zum Tragen kommt. Das Land ist auf die drei Szenarien und den möglichen Übergang von Präsenzunterricht, Wechselunterricht und Fernunterricht gut und jederzeit vorbereitet. Aufgrund der weiterhin hohen Infektionszahlen lernen die Schülerinnen und Schüler bis zum 22. Januar 2021 grundsätzlich im Fernunterricht. Wenn das Infektionsgeschehen es zulässt, sollen danach zunächst die jüngeren Schülerinnen und Schüler im Wechselunterricht wieder in die Schulen zurückkehren können. Ab dem 1. Februar soll für die älteren Schülerinnen und Schüler der Wechselunterricht erfolgen, um stufenweise wieder in den Präsenzunterricht wiederkehren zu können. Um stabilen Fernunterricht zu ermöglichen, wurden in den letzten Monaten weitere umfassende Maßnahmen zur Beschleunigung der Digitalisierung bereitgestellt, etwa durch die Bereitstellung digitaler Endgeräte oder den massiven Ausbau von Serverkapazitäten.“

Brück weiter: „Auch das weitere Vorgehen in den Kitas ist klar kommuniziert: Sie bleiben weiterhin im Regelbetrieb bei dringendem Bedarf. Alle Eltern, die eine Betreuung dringend brauchen, bekommen diese auch. Gleichzeitig wird weiterhin an die Eltern appelliert, die Kinder wenn möglich zu Hause zu betreuen. Wir sehen, dass die Eltern mit diesem Angebot sehr verantwortungsvoll umgehen. In der ersten Januarwoche wurden 27% der angemeldeten Kinder in den Kitas betreut, die anderen zu Hause. Wir danken den Eltern, dass auch sie einen großen Beitrag dazu leisten, die Infektionszahlen zu reduzieren. Vor allen Dingen möchten wir uns aber bei den Erzieherinnen und Erziehern bedanken, die in den letzten Monaten über sich hinauswachsen. Ohne ihre hervorragende Arbeit und ihren Einsatz vor Ort hätte vieles in den letzten Monaten nicht so gut funktioniert.“