Das Marienhaus Klinikum St. Elisabeth Neuwied erhält in diesem Jahr eine Landesförderung in Höhe von 900.000 Euro aus dem Krankenhausinvestitionsprogramm des Landes. Das teilte der SPD-Landtagsabgeordnete Sven Lefkowitz mit. Mit der Förderung sollen Maßnahmen im OP-Kreißsaal realisiert werden, die einen wichtigen Beitrag zur Erweiterung der Geburtshilfe leisten, so Lefkowitz.

„Die Landesförderung für das Marienhaus Klinikum St. Elisabeth Neuwied ist eine gute Nachricht für die gesundheitliche Versorgung in unserer Region“, erklärte der Abgeordnete Lefkowitz. „Die Bürgerinnen und Bürger können sich im Bedarfsfall auf eine hochwertige medizinische Versorgung verlassen.“

Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler stellte vergangene Woche in Mainz das Krankenhausinvestitionsprogramm für das Jahr 2020 vor. Für bauliche Investitionen erhalten die rheinland-pfälzischen Krankenhäuser in diesem Jahr Landesmittel in Höhe von 66 Millionen Euro. Zusätzlich zu den Einzelförderungen erhalten die Krankenhäuser insgesamt mehr als 54 Millionen Euro aus der Pauschalförderung. Krankenhäuser können damit auf unbürokratischem Wege beispielsweise Geräte anschaffen oder kleinere Baumaßnahmen tätigen.

Insgesamt können die rheinland-pfälzischen Krankenhäuser in diesem Jahr mit Investitionen in Höhe von rund 161 Millionen Euro aus dem Investitionsprogramm des Landes sowie dem Krankenhausstrukturfonds rechnen. Seit 2016 konnte das Fördervolumen somit um insgesamt 33 Millionen Euro erhöht werden, wie Gesundheitsministerin Bätzing-Lichtenthäler heute in Mainz erläuterte.

„Das Krankenhausinvestitionsprogramm 2020 verdeutlicht die große Bedeutung einer guten gesundheitlichen Versorgung für die SPD-geführte Landesregierung. Daher freue ich mich für das Marienhaus Klinikum und besonders für die Menschen in Neuwied über die zugeteilte Landesförderung, mit der nun wichtige Maßnahmen umgesetzt werden können“, so der SPD-Landtagsabgeordnete Sven Lefkowitz abschließend.