Mehrgenerationenhäuser sind Begegnungsorte, an denen das Miteinander der Generationen aktiv gelebt wird. Sie bieten Raum für gemeinsame Aktivitäten und können in Kommunen ein nachbarschaftliches Miteinander schaffen. Dabei stehen sie allen Menschen offen – unabhängig von Alter oder Herkunft.

Unter dem Motto „Miteinander – Füreinander“ wird am 01. Januar 2021 das Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus als Fachprogramm im gesamtdeutschen Fördersystem fortgesetzt. Dabei können sich die Mehrgenerationenhäuser, die sich bereits im aktuellen Bundesförderprogramm befinden, seit dem 03. August für eine Teilnahme an der erneuten Förderperiode bewerben. Die Anmeldefrist läuft bis zum 30. September 2020. Bei erfolgreicher Teilnahme werden die Mehrgenerationenhäuser mit bis zu 40.000 Euro pro Jahr unterstützt.

„Den bundesweit mehr als 500 Mehrgenerationenhäusern wird auch in Zukunft eine wichtige Rolle bei der Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse für alle in Deutschland lebenden Menschen zukommen. Bei dem mit einer achtjährigen Laufzeit versehenen Programm wird den Mehrgenerationenhäusern Planungssicherheit und eine verlässliche Basis gegeben, damit Kommunen bei der Bewältigung der jeweils vor Ort bestehenden Herausforderungen im Zusammenhang mit dem demografischen Wandel unterstützt werden können. Das ist ein wichtiger Bestandteil zur Herstellung guter Entwicklungschancen und fairer Teilhabemöglichkeiten. So leistet beispielsweise das Neuwieder Mehrgenerationenhaus durch Bildungs- und Begegnungsangebote für Menschen aller Konfessionen und Nationalitäten einen zentralen gesellschaftlichen Beitrag, um sich in zunehmend komplexer werdenden Lebensverhältnissen neue Orientierung verschaffen zu können. Ich freue mich, wenn das Bundesförderprogramm auch durch das Mehrgenerationenhaus in meinem Wahlkreis in Anspruch genommen werden kann, damit deren wichtige Arbeit im Sinne der gesellschaftlichen Teilhabe bestmöglich unterstützt wird“, so der SPD-Landtagsabgeordnete Sven Lefkowitz abschließend.