Noch kurz vor Beginn der Einschränkungen durch die Corona Krise trafen sich unter dem Vorsitz von Fredi Winter die Mitglieder des SPD Kreisvorstands mit den kooptierten Mitgliedern und den Ortsvereins-Vorsitzenden in Leutesdorf zur Vorbereitung der Landtagswahl am 14.03.2021 sowie der Diskussion zu den tagespolitischen Ereignissen.

Einstimmig benannte die Versammlung ihre Kandidaten, die nach der Wahl im rheinland-pfälzischen Landtag die Interessen der Menschen im Landkreis Neuwied vertreten sollen. Im Wahlkreis 3 (Linz am Rhein / Rengsdorf) schicken die Sozialdemokraten den 49-jährigen Gastronom Jürgen Hühner, geboren in Neuwied und zuhause in Hausen im Wiedbachtal, als A-Kandidat ins Rennen. Die Schwerpunkte in seinem Wirken werden der Tourismus und die Gastronomie sein. Hierbei geht es ihm vor allen Dingen auch um die berufliche Fort- und Weiterbildung im Gastgewerbe. Bürgernähe und Regionalität sind ihm ein besonderes Anliegen. Regionale Produkte finden seine Unterstützung. Er bringt große kommunalpolitische Erfahrungen mit ein und engagiert sich seit vielen Jahren im DEHOGA-Verband und arbeitet vielerlei ehrenamtlich. Er will Kümmerer sein für Kleinunternehmer und den Mittelstand. Hühner hat für sich auch schon ein Motto kreiert, dass seine Bewerbung untermauert: “Mit der Region, in der Region, für die Region”! Zur B-Kandidatur wurde die junge Genossin Marie-Christin Schlüter, die seit ein paar Wochen den Vorsitz im neu gebildeten SPD Ortsverein Ockenfels/Kasbach-Ohlenberg übernommen hat, bei den Jusos aktiv mitarbeitet, benannt.

Im Wahlkreis 4 (Neuwied) wird Sven Lefkowitz aus Neuwied kandidieren. Er gehört ja bereits seit Juli des vergangenen Jahres dem Landtag in Mainz an und hat dieses Amt von seinem Vorgänger Fredi Winter übernommen, der dreimal mit großem Erfolg den Wahlkreis direkt gewonnen hat. Lefkowitz hat bereits in den letzten Monaten mit großem Einsatz und Engagement bewiesen, dass er die Interessen der Menschen in der Region in Mainz bestens vertritt und sich für seinen Wahlkreis erfolgreich einsetzt. Hierbei kommt ihm seine berufliche Vita in der Gesundheits-, Pflege-, Kranken- und Sozialpolitik sehr entgegen und hat sich in der Landtagsfraktion schon Anerkennung erworben. Die gesamte Thematik des öffentlichen Personennahverkehrs bewegt ihn und ihm ist der Schutz der Menschen eine Maxime für sein Handeln. Er hat diese Nähe zu den Menschen und ist ein Verfechter des Ehrenamtes. Die B-Kandidatur wurde Lana Horstmann übertragen, sie ist eine junge Frau, die den SPD-Stadtverband Neuwied anführt und in der Stadtratsfraktion Neuwied den stellvertretenden Vorsitz inne hat. Sie steht erfolgreich mitten im Berufsleben und kennt vor allem die Probleme auf der Arbeitnehmerseite.

Ursprünglich sollten am 15. Mai die entsprechenden Wahlkreiskonferenzen  in der Form einer Versammlung für alle Mitglieder sein. Diese sind aber aufgrund der derzeitigen Situation abgesagt worden und werden dann nach den Sommerferien, dann aber als Delegiertenkonferenzen mit geringerer Teilnehmerzahl, stattfinden.

Alle Kandidaten werden aber bereits jetzt schon auf die verschiedenste Art und Weise mit den Menschen in Kontakt treten und sich den Anregungen, Sorgen und Nöten annehmen. Die Sozialdemokraten blicken optimistisch in die Zukunft und werden auch in schwierigen Zeiten sich zum Wohle der Mitbürgerinnen und Mitbürger engagieren. Wie formulierte es der Altgenosse und ehemaliges Mitglied des Bundestages, Ludwig Eich, zum Ende der Sitzung: “Die Menschlichkeit sozialdemokratischer Politik muss weiterhin im Mittelpunkt unseres Handels stehen, gemeinsam ist man erfolgreich und eine große Portion zurückgewonnenes Selbstbewusstsein gehört ebenso dazu und bei allem sind die Mitglieder mitzunehmen und zu pflegen.”